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Burgruine Brackenburg bei Meensen |
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Die Burgruine Brackenburg (auch Ruine Brackenberg genannt) ist eine Burgruine bei Meensen im Landkreis Göttingen, Niedersachsen (Deutschland). Die Reste der ehemaligen Brackenburg befinden sich im Mittelteil des Naturparks Münden auf dem Brackenberg (461 m ü. NN), einer dicht bewaldeten Bergkuppe bei Meensen, das ein südöstlicher Gemeindeteil von Scheden ist. Ihre bei der Erbauung vermutlich künstlich geschaffenen Steilabhänge gestalten noch heute den Aufstieg zum Kernbereich der Burg schwierig. Von der einstigen Burganlage, die aus Basaltsteinen errichtet wurde, sind noch Graben-, Wall- und zwei Mauerreste vorhanden. Im Südwesten der Anlage steht ein turmartiges Mauerteil, das sich knapp 6 m hoch über das Gelände erhebt.
Die einstige Brackenburg ließ Herzog Ernst in den Jahren 1303/'04 bis 1353 nahe der einstigen Heer- und Handelsstraße von Hann. Münden nach Göttingen als strategisch wichtigen Schutz gegen Überfälle hessischer Fürsten erbauen. Die ersten Burgbewohner waren die Herren von Stockhausen. Die Burg wurde im Jahr 1370 mit den Dörfern Atzenhausen, Lippoldshausen, Meensen, Mollenfelde, der Wüstung Posthagen und dem Leineholze mit Gericht und Recht für 400 Silber Mark den Brüdern Hermann und Heinz von Kolmatsch aus Thüringen durch Herzog Otto den Quaden verpfändet. Herzog Otto der Einäugige beschloss 1411 eine große Heerfahrt gegen die Raubritter der Brackenburg. Die Burg wurde belagert und beschossen, bis das schwer beschädigte Bauwerk nach etwa drei Wochen eingenommen werden konnte. 1427 schenkte Otto die Burg seiner Frau Agnes. 1486, während der großen Städtefehde, wurde die Brackenburg ausgebrannt. Seitdem ist sie dem Verfall preisgegeben.
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