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Kreis Kassel -
Mittelalter
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Die Burgruine Rodersen (früher Roderikessen genannt) ist eine Burgruine nördlich der Stadt Wolfhagen im Stadtgebiet Landkreis Kassel, Hessen (Deutschland). Von der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg sind noch Mauer- und Fundamentreste und der Burggraben zu erkennen. Ihre Ruine ist frei zugänglich. Die Burgruine Rodersen befindet sich nicht ganz auf halber Linie zwischen Wolfhagen und Volkmarsen, zwischen der Kernstadt Wolfhagen im Süden, dem Wolfhager Stadtteil Niederelsungen im Nordosten und dem Volkmarser Stadtteil Ehringen im Nord-Nordwesten. Sie liegt gänzlich auf Wolfhager Gebiet auf zirka 220 m ü. NN im Naturpark Habichtswald direkt östlich der Erpe, durch deren Tal die Eisenbahnstrecke Korbach−Kassel verläuft, und rund 700 m östlich der Landesstraße L 3075, die Wolfhagen und Ehringen verbindet. Etwa 600 m west-südwestlich der Burgruine, die zu Fuß von einem knapp 1,5 km süd-südöstlich von Ehringen gelegenen Parkplatz zu erreichen ist, befindet sich die Stadtwüstung Landsberg.
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Landkreis Göttingen -
Eisenzeit
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Das Römerlager Hedemünden befindet sich am Rand des Ortes Hedemünden, einem Stadtteil Hann. Mündens in Niedersachsen. Der Kreisarchäologe des Landkreises Göttingen, Dr. Klaus Grote, trat am 6. April 2004 mit einer archäologischen Sensation an das Licht der Öffentlichkeit: Auf dem Burgberg bei Hedemünden stellte er die Entdeckung eines römischen Lagers vor. Der Burgberg liegt auf einer Hochfläche oberhalb des Steilhangs über dem Werratal, rund 60–90 m über der Talsohle. Unterhalb davon befindet sich die Werrafurt des Fernweges von Nordhessen ins südniedersächsische Leinetal. Genau auf der Trasse dieses Weges, an einer Stelle zwischen Hedemünden und Ellerode, die „Im Eichholze“ genannt wird, wurde im Jahr 1855 mit den Resten eines Tongefäßes ein Schatzfund römischer Münzen entdeckt. Bis auf zwei Stücke sind die Typen unbekannt geblieben, denn der restliche Münzfund wurde eingeschmolzen[1]. Erwähnt sind lediglich ein Stück der Gens Minucia und eines der Gens Mamilia. Bei letzterem muss es sich um den Denartyp Cra 362/1, geprägt von C. Mimilius Limetanus in Rom im Jahr 82 v. Chr., gehandelt haben. Dieser Typ ist ein Serratus, der unter den römischen Fundmünzen aus der Zeit des Augustus, in Kalkriese zum Beispiel, durchaus gängig ist.
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Landkreis Göttingen -
Mittelalter
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Die Burgruine Brackenburg (auch Ruine Brackenberg genannt) ist eine Burgruine bei Meensen im Landkreis Göttingen, Niedersachsen (Deutschland). Die Reste der ehemaligen Brackenburg befinden sich im Mittelteil des Naturparks Münden auf dem Brackenberg (461 m ü. NN), einer dicht bewaldeten Bergkuppe bei Meensen, das ein südöstlicher Gemeindeteil von Scheden ist. Ihre bei der Erbauung vermutlich künstlich geschaffenen Steilabhänge gestalten noch heute den Aufstieg zum Kernbereich der Burg schwierig. Von der einstigen Burganlage, die aus Basaltsteinen errichtet wurde, sind noch Graben-, Wall- und zwei Mauerreste vorhanden. Im Südwesten der Anlage steht ein turmartiges Mauerteil, das sich knapp 6 m hoch über das Gelände erhebt.
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Kreis Kassel -
Mittelalter
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Die Burgruine Schöneberg, auch Schöneburg genannt, ist eine aus wenigen Überresten bestehende Burgruine aus dem 12. Jahrhundert auf dem nahe Hofgeismar im Landkreis Kassel in Hessen (Deutschland) befindlichen Schöneberg. Die Burgruine Schöneberg befindet sich auf dem steil aufragenden Basaltkegel des 323 m ü. NN hohen Schönebergs, der sich unweit nördlich von Hofgeismar, westlich des Dorfs Schöneberg (nordöstlicher Stadtteil von Hofgeismar) und südlich von Hümme (nördlicher Stadtteil von Hofgeismar) befindet. Westlich vorbei an Schöneberg bzw. Burgruine Schöneberg verläuft ein Abschnitt des Diemel-Zuflusses Esse, zu der − gemessen nahe dem Hof/Weiler Schießbach − rund 190 m Höhenunterschied besteht. Zu erreichen ist die Burg lediglich auf Waldwegen des Schönebergs.
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Schwalm-Eder Kreis -
Eisenzeit
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Dass der Wüstegarten in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen aufgesucht wurde, ist auf dem Gipfelplateau an Überresten einer großen keltischen Ringwallanlage und an den Resten von steinzeitlichen Hünengräbern zu belegen. Der Ringwall stammt aus der Eisenzeit im 1. Jahrtausend v. Chr.. Das Oval misst 200 m x 140 m Fläche. Der heute noch erhaltene Steinwall ist 7 m breit. 1963 wurde der Ringwall ausgegraben und archäologisch untersucht. Man stellte fest, dass die Steine eine Außen- und Innenfront bilden. Der Wall war ursprünglich 4 m breit. Hölzerne Ein- bzw. Aufbauten konnten nicht nachgewiesen werden.
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